AI Act · ÖsterreichStand: September 2026

Persönliches KI-Sparring für Geschäftsführung und Vorstand

KI im Unternehmen ist Führungssache.

Erlauben, begrenzen oder bewusst nicht einsetzen?

Franz Kopp begleitet Sie dabei, konkrete KI-Einsätze zu beurteilen, Entscheidungsfolgen sichtbar zu machen und Verantwortlichkeiten, Dokumentation und Kontrolle arbeitsfähig zu gestalten.

LeitungsebeneGeschäftsführung und VorstandEntscheidungsrahmenRecht · Technik · ManagementUmsetzungGovernance und Schulungen
Nicht einfach erlauben oder verbieten – sondern sinnvoll steuern.
01ZweckWofür soll KI eingesetzt werden?
02DatenWelche Informationen dürfen verarbeitet werden?
03EntscheidungVorbereiten, empfehlen oder auslösen?
04VerantwortungWer genehmigt, kontrolliert und greift ein?
05NachweisWas wird dokumentiert und überprüft?

02 · Persönliches Sparring

Entscheiden statt treiben lassen.

Franz Kopp arbeitet mit Geschäftsführung, Vorstand und den zuständigen Fachverantwortlichen an der konkreten Situation – nicht an einem abstrakten Standardpaket.

01

Entscheidung klären

Welche Freigabe, Begrenzung oder Weichenstellung steht tatsächlich an?

02

Sachlage strukturieren

Einsatz, Daten, Anbieter, Betroffene, Entscheidungstiefe und vorhandene Kontrollen erfassen.

03

Folgen und Optionen einordnen

Nutzen, Risiken, Auflagen, Grenzen, Zuständigkeiten und offene Prüfpunkte sichtbar machen.

04

Entscheidung arbeitsfähig machen

Beschlussgrundlage, Verantwortlichkeiten, Dokumentation, Kontrolle und Review festlegen.

Sparring mit Franz Kopp anfragen

04 · Schulungen

Kompetenz im Umgang mit KI.

Rollen- und risikogerechte Schulungen zeigen Möglichkeiten, sinnvolle Einsatzfelder und klare Grenzen – abgestimmt auf Verantwortung, Vorwissen und konkrete KI-Nutzung.

Leitung

Geschäftsführung und Vorstand

Organrelevante KI-Entscheidungen, Informationsgrundlagen, Delegation, Kontrolle, Warnsignale und nachvollziehbare Beschlussfassung.

Ergebnis: gemeinsame Entscheidungs- und Aufsichtslogik
Umsetzung

Führungskräfte und Governance-Funktionen

Freigaben, Zuständigkeiten, Eskalation und Schnittstellen zwischen Legal, Datenschutz, IT, HR und Fachbereichen.

Ergebnis: klare Rollen und anwendbare Prüfwege
Praxis

Fachabteilungen und Anwender

Zulässige Tools und Daten, Quellen- und Qualitätskontrolle, Vertraulichkeit, Urheberrecht, menschliche Prüfung und der Umgang mit Schatten-KI.

Ergebnis: sichere Leitplanken für den Arbeitsalltag

Kein Einheitskurs: Inhalt, Sprache und Praxisfälle richten sich nach Zielgruppe, Aufgaben, Systemen und tatsächlichen Risiken.

Schulung besprechen

06 · Rechtsstand

Was gilt jetzt – und was später?

Der AI Act ist ein Teil des Entscheidungsumfelds. Er gilt gestaffelt; daneben bleiben insbesondere Datenschutz, Arbeitsrecht, Geheimnisschutz, Vertragsrecht und Organpflichten relevant.

02.02.2025

Verbote und KI-Kompetenz

Die ersten verbotenen Praktiken gelten. Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen setzen, die die Entwicklung von KI-Kompetenz unterstützen.

02.08.2025

GPAI und Governance

Pflichten für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen und wesentliche Governance-Regeln wurden anwendbar.

02.08.2026

Transparenz und Vollzug

Der Großteil der übrigen Regeln sowie Transparenzpflichten nach Art. 50 sind anwendbar; die Durchsetzung hat begonnen.

2027 / 2028

Hochrisiko-Systeme

Anhang-III-Systeme folgen am 2. Dezember 2027, Hochrisiko-KI in regulierten Produkten am 2. August 2028.

Primärquellen: konsolidierter AI Act · Verordnung (EU) 2026/1744 · EU-Kommission: AI Act

09 · FAQ

Häufige Fragen zum Sparring

Ausgangspunkt ist die konkrete Leitungsentscheidung – der AI Act ist dabei wichtig, aber nicht die einzige relevante Perspektive.

Für welche Unternehmen ist das KI-Sparring gedacht?

Für Unternehmen, in denen Geschäftsführung oder Vorstand eine belastbare Linie zum KI-Einsatz entwickeln oder eine bereits entstandene Praxis ordnen wollen. Ausgangspunkt kann ein einzelner Anwendungsfall, eine strategische Grundsatzentscheidung oder eine unternehmensweite Governance sein.

Ist ein generelles KI-Verbot nicht die sicherste Lösung?

Ein Verbot kann für bestimmte Anwendungen, Daten oder Situationen richtig sein. Als pauschale Antwort kann es aber schwer kontrollierbare Schattennutzung fördern oder sinnvolle Einsatzmöglichkeiten verhindern. Entscheidend ist, dass jede Grenze bewusst begründet, praktisch umsetzbar und kontrollierbar ist.

Was ist unter Schatten-KI zu verstehen?

Damit sind KI-Anwendungen gemeint, die Beschäftigte oder Bereiche ohne geregelte Freigabe einsetzen. Dazu gehören etwa frei verfügbare Dienste, private Zugänge oder neue KI-Funktionen in bereits genutzter Software.

Welche Ergebnisse können aus dem Sparring entstehen?

Je nach Ausgangslage etwa eine Entscheidungsvorlage, differenzierte Leitplanken, Freigabekriterien, ein Verantwortungsmodell, Dokumentationsvorlagen, Kontrollschritte oder ein priorisierter Umsetzungsplan.

Schützt Governance vor persönlicher Haftung?

Nein. Governance und Dokumentation schaffen keinen Haftungsschutzschirm. Sie können aber helfen, relevante Informationen, Verantwortlichkeiten, Abwägungen und Kontrollen nachvollziehbar zu strukturieren. Die Letztentscheidung und die organschaftliche Verantwortung verbleiben bei den zuständigen Organen.

Braucht jedes Unternehmen dieselbe KI-Schulung?

Nein. Maßnahmen zur Entwicklung von KI-Kompetenz sollten zu Rolle, Vorwissen, Einsatzkontext und Risiken passen. Geschäftsführung, Governance-Funktionen und operative Fachbereiche benötigen unterschiedliche Inhalte und Praxisfälle.

Ersetzt das Sparring spezialisierte rechtliche oder technische Prüfungen?

Nein. Der Schwerpunkt liegt auf der unternehmerischen Entscheidungs- und Governancebegleitung. Vertiefte rechtliche, datenschutzrechtliche, arbeitsrechtliche oder technische Prüfungen werden bei Bedarf gesondert vereinbart oder durch entsprechend befugte Fachleute durchgeführt.

Den Einsatz von KI bewusst führen.

Im ersten Gespräch klären Sie mit Franz Kopp, welche Leitungsentscheidung ansteht, welche Informationen noch fehlen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Konkreten KI-Fall besprechen